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Ortsgemeinde Hontheim Eifel Krinkhof Bonsbeuern Wispelt Herbst Herbstlaub
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Daten der Gemeindegeschichte

1138  •  erstmalige Erwähnung durch die Zerstörung der Entersburg
1220  •  Benennung im Verzeichnis der erzbischöflichen Rechte als Pfarrei des Landkapitels Zell
1325  •  nehmen mehrere Adlige ihre Güter und Rechte zu Hontheim zu Lehen von König Johann von Böhmen
1347  •  sichert Erzbischof Balduin den Orten Hontheim, Krinkhof und Wispelt ihre Nutzungen im Kondelwald
1471  •  erhielt Erzbischof Johann II. ein kaiserliches Privilegium zur Erhebung von Landzöllen in Hontheim
1563  •  hat die Gemeinde 71 Feuerstellen
1633  •  herrschte auch in Hontheim die Pest
1680  •  hat Hontheim 27 Familien, Krinkhof 6, Wispelt 5 und Bonsbeuern 1 Familie
1736  •  wird die durch Brand zerstörte und wieder aufgebaute Pfarrkirche zu Ehren der hlg. Margaretha geweiht
1779  •  zerstörte ein großer Brand viele Häuser in Hontheim
1794  •  Beginn der französischen Besatzungszeit
1810  •  grassiert in Hontheim die sogen. hitzige Brustkrankheit, die 43 Todesopfer forderte
1815  •  nach der Befreiung von den Franzosen erfolgt die Übernahme des Rheinlandes durch Preußen
1818  •  hat die Gemeinde 572 Einwohner
1827  •  baut die Gemeinde ein Schulhaus, es wird bis 1939 in Nutzung bleiben
1852  •  Brandkatastrophe in Hontheim, 20 Häuser mit Stallungen und die Pfarrkirche werden ein Raub der Flammen
1889  •  bis zu diesem Jahr wandern 66 Einwohner nach Nordamerika und Brasilien aus
1871  •  hat die Gemeinde 781 Einwohner
1894  •  Glockenweihe von 2 Glocken in der Pfarrkirche
1900  •  die Volkszählung ergab 827 Einwohner in Hontheim einschl. der Ortsteile
1905  •  das erste Telefon wird in der Gemeinde installiert
1914  •  Ausbruch des 1. Weltkrieges, 26 Männer aus der Gemeinde sind in diesem Krieg gefallen
1918  •  amerikanische Besatzung in den Kondelortschaften
1920  •  erstmalige Versorgung der Gemeinde mit elektrischem Strom
1922  •  Beginn der Bauzeit vom Sportplatz "Auf Penzling" und der Jugendheime in Hontheim und Wispelt
1928  •  Einrichtung einer Krankenpflegestation in Hontheim
1939  •  Übergabe des neuen Volksschulgebäudes mit Lehrerwohnhaus
1939  •  Beginn des 2. Weltkrieges, Bau der Flakstellung im Distrikt Gießenhall
1944  •  wg. des näherrückenden Krieges werden die Schulen bis Oktober 1945 geschlossen
1945  •  amerikanische Truppen rücken ein
1950  •  hat die Gemeinde 774 Einwohner, die neuen Glocken der Pfarrkirche werden geweiht
1954  •  die Hauptstraße, heutige B421, wird geteert
1958  •  Inbetriebnahme einer Gefrieranlage
1962  •  Bau einer amerikanischen Raketenabschussbasis in Hontheim und der Radarstation Wispelt
1965  •  Bau einer Leichenhalle auf dem Gemeindefriedhof
1977  •  Schließung der Volksschule in Hontheim, die Schüler besuchen jetzt die Grundschule Alftal
1979  •  umfangreiche Grabungen des rheinischen Landesmuseum im Bereich der Entersburg
1980  •  Einweihung der Bürgerhalle und Feuerwehrgerätehauses in Hontheim
1980  •  hat die Gemeinde 787 Einwohner
1985  •  Erschließung des Neubaugebietes Gassenflur
1986  •  Umbau des ehemaligen Volksschulgebäudes zu einem Kindergarten
1988  •  Rückbau der ehemaligen Radarstation Wispelt
1988  •  große 850-Jahr Feier in Hontheim
1991  •  offizielle Schließung der amerikanischen Station in Hontheim
1995  •  Umnutzung der ehem. amerikanischen Station zu Gewerbeflächen
2010  •  Umnutzung von ehem. militärischen Flächen zum Bau einer Photovoltaikanlage

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Hontheim – ein Blick zurück

„Geschichte ist nicht nur Geschehenes –
Geschichte ist der Boden, auf dem wir stehen und bauen.“

(Hans von Keler)

Hontheim hat ein sicheres Fundament, einen tragfähigen Boden, eine lange Geschichte. 1138 wird das in der südlichen Vulkaneifel gelegene Hontheim erstmals urkundlich erwähnt. Ältestes historisches Zeugnis von Hontheim ist die Entersburg. 1138 wurde die Entersburg (damals „Nantersburch“) durch den Trierer Erzbischof Albero von Montreuil zerstört. Vor- und frühgeschichtliche Siedlungsspuren (Hontheimer Hügelgräber, römische Münzfunde) deuten darauf hin, dass Hontheims Ursprünge wesentlich weiter zurückreichen.
Hontheim – eine wechselvolle Geschichte: Seien es die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Erzbistum und Kurfürstentum Trier, die Besatzungszeit durch die Franzosen nach der Französischen Revolution und die Zugehörigkeit zur preußischen Rheinprovinz. Was wir heute als Gemeinde bezeichnen, ist vor 200 Jahren durch die preußische Gemeindereform des Freiherrn vom Stein zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden. Die so entstandene Eifelgemeinde Hontheim blieb auch in den darauffolgenden 150 Jahren eine bäuerliche Gemeinde. Bauernhöfe und einige Handwerksbetriebe prägten das dörfliche Bild. Das dörfliche Leben war eine Einheit aus Arbeiten, Wohnen und knapper Freizeit.
Mitte des 20. Jahrhunderts setzte auch in den Eifeldörfern ein gravierender Strukturwandel ein. Das Bild Hontheims wandelte sich grundlegend. Die eigene Schule gehört längst der Vergangenheit an. Dato gibt es 3 Haupterwerbs- und einige Nebenerwerbslandwirte in Hontheim. Heute verdienen die Mehrzahl der Hontheimer Bürgerinnen und Bürger ihren Lebensunterhalt außerhalb der Landwirtschaft in Handwerk, Handel, Industrie und im Dienstleistungsbereich in den umliegenden Grundzentren und im Mittelzentrum Wittlich.
Mit dem in den 1980er Jahren eingeleiteten Dorferneuerungsprozess und der Schaffung so wichtiger Infrastruktureinrichtungen wie z.B. der Bürgerhalle in Hontheim, des 2-Gruppen-Kindergartens, der Wasser- und Abwasserentsorgung, dem Ausbau der Innerortsstraßen, dem Bau des Dorfplatzes und die Schaffung der Bürgerhäuser in Krinkhof und Wispelt wurde die Lebensqualität in Hontheim und in seinen Ortsteilen Bonsbeuern, Krinkhof und Wispelt wesentlich gesteigert.
Seit der Kreisreform 1969 und der Verbandsgemeindereform 1970 gehört die Ortsgemeinde Hontheim mit ihren Ortsteilen Bonsbeuern, Krinkhof und Wispelt zur Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf im Landkreis Bernkastel-Wittlich.
Die Pfarrgemeinde Hontheim mit ihrer Pfarrkirche St. Margareta und ihren Filialkirchen in Krinkhof und Wispelt gehört seit Juli 2009 zur Pfarreiengemeinschaft Alftal.
Die vielen Vereine bieten den Hontheimer Bürgerinnen und Bürgern eine soziale und kulturelle Heimat.
Hontheim – eine lebenswerte Gemeinde mit einer traditionsreichen Vergangenheit.
       
(Stand: Januar 2010, verfasst von Monika Scheid)

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Ilona Lauxen
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